Persönliche Integrität und Verlässlichkeit (04.04.02)

Welche ethische Hauptströmung bewertet eine Handlung danach, ob sie den größtmöglichen Nutzen für die größtmögliche Zahl von Menschen bringt?

Utilitaristische Ethik (Konsequentialismus / Folgenethik)
Tugendethik (Charakterethik) – bewertet eine Handlung danach, ob sie aus einer stabilen inneren Haltung und charakterlichen Tugenden wie Ehrlichkeit oder Fairness heraus erfolgt.
Deontologische Ethik (Pflichtenethik) – bewertet eine Handlung danach, ob sie universellen moralischen Prinzipien und Regeln folgt, unabhängig von den konkreten Folgen für die Beteiligten.
Diskursethik – bewertet eine Handlung danach, ob sie in einem herrschaftsfreien Dialog mit allen Betroffenen als konsensfähig begründet werden kann.
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Merksatz:
Der Utilitarist nutzt die Waage der Nützlichkeit: Er sucht das größte Glück für die größte Gruppe – wie ein Utensil, das für alle nützlich ist.

Warum die anderen falsch sind:
Deontologische Ethik: Bewertet Handlungen starr nach Pflichten und Regeln (z. B. Kant), völlig unabhängig von den Konsequenzen für die Mehrheit.
Tugendethik: Fokussiert sich auf den moralischen Charakter und die Tugenden des Handelnden selbst, nicht auf die mathematische Nutzenmaximierung.
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