Führung (04.04.05)

Was unterscheidet 'Coaching' von 'Mentoring' in der Mitarbeiterentwicklung?

Coaching ist eine langfristige Begleitung, bei der der Coach als Fachexperte direkte Handlungsempfehlungen und Lösungen vorgibt, während Mentoring sich auf kurze, punktuelle Impulse beschränkt.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zielgruppe: Coaching wird nur für Führungskräfte eingesetzt, um deren Entscheidungskompetenz zu stärken, während Mentoring ausschließlich für neue Teammitglieder in der Einarbeitungsphase vorgesehen ist.
Coaching ist oft kurz- bis mittelfristig; der Coach fungiert als Prozessbegleiter, der durch Fragen hilft, eigene Lösungen zu finden. Mentoring ist oft langfristiger und der Mentor teilt aktiv sein Wissen und Netzwerk.
Coaching dient primär der Behebung von disziplinarischen Problemen im Team, wobei der Coach als Kontrollinstanz agiert; Mentoring hingegen konzentriert sich ausschließlich auf die Behebung fachlicher Wissenslücken.
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Merksatz: Denk an den Coach als Catalyst (Prozessbegleiter), der durch Fragen Chancen zur Selbstfindung eröffnet. Der Mentor ist der Meister, der sein Multitalent (Wissen, Netzwerk) aktiv teilt und langfristig Mitgeht.

Warum die anderen falsch sind:
Falsche Rollenverteilung: Verwechselt die aktive Rolle des Mentors mit der prozessorientierten des Coaches und die Zeitdauer.
Falsche Anwendungsbereiche: Beschränkt beide Methoden auf unrealistische und zu enge Problemfelder.
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