Ergebnisorientierung (04.04.10)

Während der heißen Phase eines Projekts zur Einführung eines neuen Customer-Relationship-Management-Systems (CRM) stellt das Team fest, dass das definierte Projektziel 'vollständige Altdatenmigration' das Budget sprengen wird. Im Sinne der IPMA-Kompetenz 'Ergebnisorientierung' ist blinder Fleiß hier kontraproduktiv. Erläutern Sie, wie Sie als Projektleitung in dieser Situation vorgehen, um die Ergebnisorientierung zu wahren. Nennen Sie dazu zwei konkrete Maßnahmen und begründen Sie, warum diese den Fokus auf den tatsächlichen Projekterfolg (Value) statt auf die bloße Abarbeitung des ursprünglichen Plans lenken.

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Merksatz:
Beim CRM-Datenstau gilt: „Ausmisten statt blind migrieren und den Kurs offiziell korrigieren!“

Denke an eine Bergtour mit zu schwerem Rucksack: Du wirfst Unnötiges ab, um das Ziel überhaupt zu erreichen.

Zwei konkrete Schritte retten den Projekterfolg (Value):
1. Nutzen-Aufwand-Analyse (Ausmisten): Nur wertvolle Altdaten migrieren (z. B. Daten über 5 Jahre archivieren). Das spart Budget und Zeit.
2. Änderungsantrag/Change Request (Kurs korrigieren): Den Projektumfang (Scope) beim Lenkungsausschuss offiziell anpassen.

Begründung: Diese Maßnahmen verhindern starre Planerfüllung. Sie sichern das Überleben des Projekts, indem sie das Budget schonen und das CRM-System termingerecht, schlank und sofort einsatzbereit für den Kunden nutzbar machen.
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