Ergebnisorientierung (04.04.10)
Während der heißen Phase eines Projekts zur Neugestaltung eines Kundenservice-Portals fordert der Marketingleiter eine zusätzliche, visuell ansprechende Social-Media-Schnittstelle, die nicht im ursprünglichen Leistungsumfang vereinbart war. Er argumentiert, dass diese Funktion den 'Erfolg' des Portals massiv steigern würde. Erläutern Sie das Spannungsfeld zwischen 'Ergebnisorientierung' (Fokus auf den Nutzen für die Stakeholder) und 'Projektsteuerung' (Fadenlinie Scope/Budget/Zeit) in dieser Situation. Nennen Sie zwei konkrete Schritte, wie Sie als Projektleitung ergebnisorientiert und gleichzeitig professionell mit dieser Änderungsanforderung (Change Request) umgehen, um den Projekterfolg zu sichern.
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Merksatz:
Die Ergebnisbrille sucht den Nutzen, das Steuerungs-Korsett sichert die Grenzen (Scope/Zeit/Budget). Um beide zu versöhnen, gilt: Erst wiegen, dann lenken!
1. Wiegen (Nutzen-Aufwand-Analyse): Prüfe sachlich, ob der Social-Media-Nutzen den Mehraufwand wert ist.
2. Lenken (Formaler Change Request): Bringe die Änderung mit einer klaren Entscheidungsvorlage (inkl. neuer Kosten/Termine) in den Lenkungsausschuss.
So bleibt das Projekt auf Kurs (Steuerung), während der maximale Wert für den Kunden (Ergebnis) gesichert wird.
Die Ergebnisbrille sucht den Nutzen, das Steuerungs-Korsett sichert die Grenzen (Scope/Zeit/Budget). Um beide zu versöhnen, gilt: Erst wiegen, dann lenken!
1. Wiegen (Nutzen-Aufwand-Analyse): Prüfe sachlich, ob der Social-Media-Nutzen den Mehraufwand wert ist.
2. Lenken (Formaler Change Request): Bringe die Änderung mit einer klaren Entscheidungsvorlage (inkl. neuer Kosten/Termine) in den Lenkungsausschuss.
So bleibt das Projekt auf Kurs (Steuerung), während der maximale Wert für den Kunden (Ergebnis) gesichert wird.