Macht und Interessen (04.03.04)

Ein Projektleiter bemerkt, dass ein Stakeholder zwar kein formales Entscheidungsrecht hat, aber durch sein umfangreiches Netzwerk und Insiderwissen großen Einfluss auf das Projekt ausübt. Welche Form von Macht liegt vor und wie sollte der Projektleiter damit umgehen?

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Merksatz:
Der „graue Eminenz“-Effekt: Informelle Macht ist wie ein unsichtbarer Puppenspieler – er hat keinen Thron (keine formale Position), lenkt aber die Fäden durch Drähte (Netzwerk) und Einflüsterungen (Insiderwissen).

Merkhilfe:
Was liegt vor? Informelle Macht (Netzwerk + Wissen, ohne Titel). Sie wirkt im Verborgenen, ist aber extrem mächtig.
Wie handeln? Nicht ignorieren! Hol den „Strippenzieher“ ins Boot. Informiere ihn aktiv und mache ihn zum informellen Promotor (Unterstützer).
Stakeholder-Matrix: Er ist entweder dein stärkster Promotor (Zustimmung) oder dein gefährlichster Bremser (Ablehnung).
Regel: Informeller Einfluss wiegt genauso schwer wie ein offizieller Chef-Titel. Behandle ihn mit derselben Priorität!
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