Projektdesign (04.05.01)

Welche Werte enthält die Zahlenreihe beim Planning Poker zur relativen Schätzung?

Die lineare Skala mit äquidistanten Abständen (z.B. 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10) wird verwendet, um Aufwand und Komplexität gleichmäßig abzubilden.
Die prozentuale Verteilung von 0 % bis 100 % in Zehnerschritten (z.B. 0 – 10 – 20 – 30 – 40 – 50 – 60 – 70 – 80 – 90 – 100) dient der direkten Umrechnung in Personentage.
Die Potenzreihe mit Verdopplung (z.B. 1 – 2 – 4 – 8 – 16 – 32 – 64 – 128) spiegelt die exponentielle Zunahme von Unsicherheit bei größeren Arbeitspaketen wider.
Die Fibonacci-ähnliche Reihe (z.B. 0,5 – 1 – 2 – 3 – 5 – 8 – 13 – 20 – 40 – 100)
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Merksatz:
Beim Planning Poker steigen die Schätzungen wie beim Kaninchen-Wachstum: Die Fibonacci-Reihe verdoppelt sich fast immer, weil größere Aufgaben auch größere Unsicherheiten (von 13 direkt auf 20, 40, 100) bedeuten.

Primzahlen: Sind mathematisch zu unregelmäßig und spiegeln die wachsende Unsicherheit bei großen Aufgaben nicht wider.
Prozentwerte: Prozentangaben sind absolut ungeeignet für die Schätzung von relativem Aufwand und Komplexität.
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