Projektdesign

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☝️ Single Was ist das primäre Ergebnis des Projektdesigns in der Definitionsphase?
Ein Entwurf oder eine Gesamtarchitektur, wie das Projekt eingerichtet und gemanagt werden sollte.
Ein Konzept zur Sicherstellung der vollständigen Übereinstimmung aller Projektergebnisse mit den vertraglich vereinbarten Qualitätsstandards.
Ein verbindlicher Plan zur kontinuierlichen Überwachung und Steuerung der Projektkosten gegenüber dem genehmigten Budgetrahmen.
Eine umfassende Aufstellung aller relevanten Stakeholder-Erwartungen inklusive ihrer priorisierten Einflussnahme auf den Projektverlauf.
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Merksatz: Das Projektdesign ist der Architekt des Projekts: Es zeichnet den Bauplan, wie das Projekt "Haus" gebaut und verwaltet wird, bevor der erste Spatenstich erfolgt.

Warum die anderen falsch sind:
Ein Konzept zur Sicherstellung der vollständigen Übereinstimmung aller Projektergebnisse mit den vertraglich vereinbarten Qualitätsstandards: Dies ist Teil des Qualitätsmanagements, nicht das primäre Ergebnis des Projektdesigns.
Ein verbindlicher Plan zur kontinuierlichen Überwachung und Steuerung der Projektkosten gegenüber dem genehmigten Budgetrahmen: Dies gehört zum Kostenmanagement und ist eine Folge des Designs, nicht das Design selbst.
  • Eine umfassende Aufstellung aller relevanten Stakeholder-Erwartungen inklusive ihrer priorisierten Einflussnahme auf den Projektverlauf: Die Stakeholder-Analyse ist eine wichtige Eingabe für das Design, aber nicht dessen primäres Ergebnis.
☝️ Single Welche Werte enthält die Zahlenreihe beim Planning Poker zur relativen Schätzung?
Die lineare Skala mit äquidistanten Abständen (z.B. 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10) wird verwendet, um Aufwand und Komplexität gleichmäßig abzubilden.
Die prozentuale Verteilung von 0 % bis 100 % in Zehnerschritten (z.B. 0 – 10 – 20 – 30 – 40 – 50 – 60 – 70 – 80 – 90 – 100) dient der direkten Umrechnung in Personentage.
Die Potenzreihe mit Verdopplung (z.B. 1 – 2 – 4 – 8 – 16 – 32 – 64 – 128) spiegelt die exponentielle Zunahme von Unsicherheit bei größeren Arbeitspaketen wider.
Die Fibonacci-ähnliche Reihe (z.B. 0,5 – 1 – 2 – 3 – 5 – 8 – 13 – 20 – 40 – 100)
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Merksatz:
Beim Planning Poker steigen die Schätzungen wie beim Kaninchen-Wachstum: Die Fibonacci-Reihe verdoppelt sich fast immer, weil größere Aufgaben auch größere Unsicherheiten (von 13 direkt auf 20, 40, 100) bedeuten.

Primzahlen: Sind mathematisch zu unregelmäßig und spiegeln die wachsende Unsicherheit bei großen Aufgaben nicht wider.
Prozentwerte: Prozentangaben sind absolut ungeeignet für die Schätzung von relativem Aufwand und Komplexität.
  • Werte 1, 2 und 3: Diese extrem enge Skala bietet viel zu wenig Abstufung für die unterschiedlichen Dimensionen von Arbeitspaketen.
☝️ Single Wer ist im Scrum für die Priorisierung des Product Backlog verantwortlich?
Der Scrum Master
Der Product Owner (PO)
Der Lenkungsausschuss
Das Entwicklungsteam
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Merksatz:
Der Product Owner ist der Prioritäten-Oberhaupt (PO) – nur er bestimmt die Reihenfolge im Backlog, weil ihm das Produkt gehört.

Scrum Master: Ist der Coach und Prozess-Hüter, kein inhaltlicher Entscheider.
Entwicklungsteam: Setzt die Einträge um und schätzt den Aufwand, priorisiert aber nicht.
  • Lenkungsausschuss: Existiert im klassischen Projektmanagement, hat aber in reinem Scrum keine Rolle oder direkte Backlog-Befugnis.
☝️ Single Was ist ein MVP (Minimum Viable Product)?
Die erste minimal funktionsfähige Version, die als Diskussionsgrundlage Feedback ermöglicht.
Die vollständig ausgebaute Endversion, die alle Anforderungen vollständig erfüllt.
Ein formelles Dokument, das die Projektfreigabe und Vertragsdetails regelt.
Die kleinste marktfähige Ausbaustufe, die bereits erste Einnahmen generiert.
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Merksatz:
Das MVP ist das „Baby-Produkt“: Es kann gerade so laufen (minimal funktionsfähig), um von den Eltern (Kunden) erstes Feedback für das spätere Wachstum zu bekommen.

Warum die anderen falsch sind:
  • Finale Vollversion: Ein MVP ist der allererste Anfang des Entwicklungsprozesses, nicht das fertige Endprodukt.

  • Kleinste verkaufsfähige Version: Beim MVP steht das Lernen und Feedback im Vordergrund, nicht der sofortige Verkaufsstart oder Umsatz.

  • Vertragsdokument: Das MVP ist ein echtes, physisches oder digitales Produkt zum Anfassen und Testen, kein Stück Papier.
☝️ Single Was beschreibt das MMP (Minimum Marketable Product) im Unterschied zum MVP?
Ein vollständig ausgearbeitetes Lastenheft, das alle Anforderungen des Auftraggebers detailliert spezifiziert.
Ein Sprint-Backlog, der die konkret geplanten Arbeitspakete des nächsten Entwicklungszyklus priorisiert auflistet.
Eine reine Designskizze ohne technische Umsetzung, die lediglich als visuelle Vorlage für das Entwicklungsteam dient.
Die kleinste beim Kunden einsetzbare Version, mit der erste Umsätze erzielt werden können.
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Merksatz:
Das MMP bringt Moneten (Portionenweise): Während das MVP nur lernt, macht das MMP als kleinste Version im Markt bereits Kasse.

Designvorlage: Ist nur ein leeres Bild ohne echten Kundennutzen oder Funktion.
Pflichtenheft: Ist ein starres, theoretisches Planungsdokument und kein marktfähiges Produkt.
  • Sprint Backlog: Ist nur eine kurzfristige Aufgabenliste für die Entwicklung, kein fertiges Produktrelease.
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