Führung
Situative Führung, Hersey & Blanchard
Richtung geben, motivieren und den Führungsstil an die Reife des Teams bzw. an die Situation anpassen (situatives Führen).
Übungsfragen zu Führung (30)
✌️ Multi
Welche grundlegenden Führungsstile werden in der klassischen Literatur unterschieden? (Wähle alle zutreffenden)
Monetärer Führungsstil (nur auf Basis von Gehaltserhöhungen)
Kooperativer/demokratischer Führungsstil (Mitarbeiter werden einbezogen)
Laissez-faire Führungsstil (Mitarbeiter handeln weitgehend eigenständig)
Autoritärer Führungsstil (Entscheidungen werden allein getroffen)
Situativer Führungsstil (Stil wird an die Situation angepasst)
Merksatz:
Der klassische Chef führt mit A-K-L-Klasse: Autoritär (ich bestimme), Kooperativ (wir entscheiden) und Laissez-faire (ihr macht das schon).
Monetärer Führungsstil: Geld ist ein reines Motivationsmittel, aber kein eigenständiger, klassischer Führungsstil.
Situativer Führungsstil: Dies ist ein moderner, flexibler Ansatz der neueren Führungstheorien (z. B. nach Hersey/Blanchard) und gehört nicht zu den drei klassischen Grundstilen nach Kurt Lewin.
Der klassische Chef führt mit A-K-L-Klasse: Autoritär (ich bestimme), Kooperativ (wir entscheiden) und Laissez-faire (ihr macht das schon).
Monetärer Führungsstil: Geld ist ein reines Motivationsmittel, aber kein eigenständiger, klassischer Führungsstil.
Situativer Führungsstil: Dies ist ein moderner, flexibler Ansatz der neueren Führungstheorien (z. B. nach Hersey/Blanchard) und gehört nicht zu den drei klassischen Grundstilen nach Kurt Lewin.
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Die Führungskraft passt ihren Stil flexibel an den Reifegrad und die Kompetenz des Mitarbeiters im jeweiligen Aufgabenfeld an.
Die Führungskraft richtet ihren Stil dauerhaft an der persönlichen Präferenz des Mitarbeiters aus, unabhängig von der konkreten Aufgabenanforderung.
Die Führungskraft übernimmt den Führungsstil, der in der Organisation standardisiert vorgegeben ist, ohne Rücksicht auf individuelle Kompetenzen.
Die Führungskraft wählt ihren Stil basierend auf der aktuellen Stimmung im Team und der Tagesform der einzelnen Mitglieder aus.
Merksatz:
Der situative Chef ist wie ein Fahrlehrer: Er greift lenkend ein, wenn der Fahrschüler noch unsicher ist (geringer Reifegrad), lehnt sich aber entspannt zurück, sobald der Prüfling die Straße beherrscht (hoher Reifegrad).
Wochentag: Führungsstile richten sich nach Menschen und Kompetenzen, nicht nach dem Kalenderblatt.
Unternehmenskultur: Diese bildet nur den Rahmen, ignoriert aber die individuelle Entwicklung des einzelnen Mitarbeiters.
Der situative Chef ist wie ein Fahrlehrer: Er greift lenkend ein, wenn der Fahrschüler noch unsicher ist (geringer Reifegrad), lehnt sich aber entspannt zurück, sobald der Prüfling die Straße beherrscht (hoher Reifegrad).
Wochentag: Führungsstile richten sich nach Menschen und Kompetenzen, nicht nach dem Kalenderblatt.
Unternehmenskultur: Diese bildet nur den Rahmen, ignoriert aber die individuelle Entwicklung des einzelnen Mitarbeiters.
- Gleiche Führung: Wer erfahrene Profis wie Lehrlinge behandelt (oder umgekehrt), demotiviert und überfordert sein Team.
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Merksatz:
Der Manager verwaltet die Maschine: Er ölt die Zahnräder und optimiert den Ablauf im Hier und Jetzt („die Dinge richtig tun“).
Der Leader ist der Leuchtturm: Er strahlt in die Zukunft, gibt die Richtung vor und zieht die Menschen mit („die richtigen Dinge tun“).
Für den Projekterfolg brauchst du beide Hände: Die linke Hand (Manager) plant und kontrolliert das Budget, die rechte Hand (Leader) motiviert das Team und zeigt den Weg durch den Sturm.
Der Manager verwaltet die Maschine: Er ölt die Zahnräder und optimiert den Ablauf im Hier und Jetzt („die Dinge richtig tun“).
Der Leader ist der Leuchtturm: Er strahlt in die Zukunft, gibt die Richtung vor und zieht die Menschen mit („die richtigen Dinge tun“).
Für den Projekterfolg brauchst du beide Hände: Die linke Hand (Manager) plant und kontrolliert das Budget, die rechte Hand (Leader) motiviert das Team und zeigt den Weg durch den Sturm.
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Management by Delegation (MbD) – Führung durch Aufgabenübertragung
Management by Objectives (MbO) – Führung durch Zielvereinbarung
Management by Exception (MbE) – Führung durch Ausnahmeprinzip
Management by Spreadsheet (MbS) – Führung durch Excel-Tabellen
Management by Walking Around (MbWA) – Führung durch Präsenz
Merksatz:
Der moderne Manager führt seine Objekte (MbO) durch Delegation (MbD), greift nur im Ernstfall ein (MbE) und läuft dabei aufmerksam Walking Around (MbWA) durch die Firma – aber er klammert sich niemals stur an ein Excel-Spreadsheet!
Der moderne Manager führt seine Objekte (MbO) durch Delegation (MbD), greift nur im Ernstfall ein (MbE) und läuft dabei aufmerksam Walking Around (MbWA) durch die Firma – aber er klammert sich niemals stur an ein Excel-Spreadsheet!
- Management by Spreadsheet (MbS): Ist ein abwertender Begriff für rein zahlenfokussierte Bürokratie und kein anerkanntes, systematisches Führungskonzept der Managementlehre.
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☝️ Single
Ein erfahrenes, hochkompetentes Teammitglied beklagt, dass es bei jeder kleinen Entscheidung um Erlaubnis fragen muss. Welcher Führungsstil ist hier situativ angebracht?
Verkaufend (Selling): Die eigene Entscheidung ausführlich erläutern und den Mitarbeiter durch überzeugende Argumente zur Umsetzung bewegen.
Delegierend (Delegating): Der Person hohe Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit übertragen.
Anweisend (Telling): Dem Mitarbeiter präzise Vorgaben machen und jede Entscheidung detailliert vorgeben, um Fehler zu vermeiden.
Den Mitarbeiter in ein spezielles Training zur Entscheidungsfindung schicken, um seine Kompetenz in diesem Bereich gezielt zu fördern.
Merksatz:
Wer schon alles kann und will, braucht keine Leine, sondern freie Bahn – Kompetenz verlangt Delegation, sonst blockiert Frustration!
Warum die anderen falsch sind:
Anweisend: Demotiviert ein hochkompetentes Teammitglied völlig, da es Mikromanagement signalisiert.
Verkaufend: Ist überflüssig, da der erfahrene Mitarbeiter keine Überzeugungsarbeit für fremde Entscheidungen braucht, sondern selbst entscheiden will.
Wer schon alles kann und will, braucht keine Leine, sondern freie Bahn – Kompetenz verlangt Delegation, sonst blockiert Frustration!
Warum die anderen falsch sind:
Anweisend: Demotiviert ein hochkompetentes Teammitglied völlig, da es Mikromanagement signalisiert.
Verkaufend: Ist überflüssig, da der erfahrene Mitarbeiter keine Überzeugungsarbeit für fremde Entscheidungen braucht, sondern selbst entscheiden will.
- Training: Völlig unpassend, da kein Kompetenzmangel, sondern ein Führungs- und Autonomieproblem vorliegt.
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Merksatz:
Stell dir einen charismatischen Leuchtturm vor, der ein Team von Seefahrern lenkt: Er beeinflusst ihren Kurs, motiviert sie durch sein helles Licht und befähigt sie (durch Orientierung), gemeinsam den sicheren Hafen (das Ziel) zu erreichen.
Selbst im schwersten Sturm (schwierige Situationen) strahlt er eine klare Vision aus, trifft die Entscheidung für den Weg, übernimmt die Verantwortung für die Flotte und gibt dem Team dauerhaft Unterstützung.
Kernbegriffe für die Prüfung: Beeinflussen, motivieren, befähigen + Vision, Entscheidung, Verantwortung & Unterstützung.
Stell dir einen charismatischen Leuchtturm vor, der ein Team von Seefahrern lenkt: Er beeinflusst ihren Kurs, motiviert sie durch sein helles Licht und befähigt sie (durch Orientierung), gemeinsam den sicheren Hafen (das Ziel) zu erreichen.
Selbst im schwersten Sturm (schwierige Situationen) strahlt er eine klare Vision aus, trifft die Entscheidung für den Weg, übernimmt die Verantwortung für die Flotte und gibt dem Team dauerhaft Unterstützung.
Kernbegriffe für die Prüfung: Beeinflussen, motivieren, befähigen + Vision, Entscheidung, Verantwortung & Unterstützung.
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✌️ Multi
Welche Typen der legitimen Herrschaft unterscheidet der Soziologe Max Weber? (Wähle alle zutreffenden)
Traditionale Herrschaft
Charismatische Herrschaft
Agile Herrschaft
Laterale Herrschaft
Legale Herrschaft (bürokratisch-rational)
Merksatz:
Max Webers Herrschafts-Trio ist LeTs Cheer: Legal (durch Gesetze), Traditional (durch Gewohnheit) und Charismatisch (durch Ausstrahlung). Stell dir einen königlichen Richter mit magischer Aura vor.
Laterale Herrschaft: Dies ist ein modernes Führungskonzept auf Augenhöhe ohne Disziplinarbefugnis, kein historisches Herrschaftskonzept von Weber.
Agile Herrschaft: Ein moderner Begriff aus dem Projektmanagement (z. B. Scrum), der zu Webers Lebzeiten (gestorben 1920) noch gar nicht existierte.
Max Webers Herrschafts-Trio ist LeTs Cheer: Legal (durch Gesetze), Traditional (durch Gewohnheit) und Charismatisch (durch Ausstrahlung). Stell dir einen königlichen Richter mit magischer Aura vor.
Laterale Herrschaft: Dies ist ein modernes Führungskonzept auf Augenhöhe ohne Disziplinarbefugnis, kein historisches Herrschaftskonzept von Weber.
Agile Herrschaft: Ein moderner Begriff aus dem Projektmanagement (z. B. Scrum), der zu Webers Lebzeiten (gestorben 1920) noch gar nicht existierte.
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✍️ Offen
Erkläre kurz den Unterschied zwischen 'transaktionaler' und 'transformationaler' Führung nach Bernard Bass.
Merksatz:
Transaktional ist wie ein Deal (Geben und Nehmen): Du leistest, ich zahle – sachlich, kontrollierend, auf Schienen.
Transformational ist wie eine Metamorphose (Veränderung): Ich begeistere dich als Vorbild für eine gemeinsame Vision, damit du über dich hinauswächst.
Transaktional = Geschäft: Leistung gegen Belohnung. Klare Regeln, Eingriff nur bei Fehlern (Management by Exception).
Transformational = Inspiration: Werte, Vision und persönliche Entwicklung stehen im Fokus. Der Chef zieht mit und inspiriert (Transformation der Mitarbeiter).
Transaktional ist wie ein Deal (Geben und Nehmen): Du leistest, ich zahle – sachlich, kontrollierend, auf Schienen.
Transformational ist wie eine Metamorphose (Veränderung): Ich begeistere dich als Vorbild für eine gemeinsame Vision, damit du über dich hinauswächst.
Transaktional = Geschäft: Leistung gegen Belohnung. Klare Regeln, Eingriff nur bei Fehlern (Management by Exception).
Transformational = Inspiration: Werte, Vision und persönliche Entwicklung stehen im Fokus. Der Chef zieht mit und inspiriert (Transformation der Mitarbeiter).
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