⚙️ Practice 04.05.08

Ressourcen

Personalplanung, Resource Leveling

Personelle und materielle Ressourcen planen und über den Projektverlauf hinweg ausgleichen.

Übungsfragen zu Ressourcen (29)

☝️ Single Was ist das Ziel des Ressourcenausgleichs (Kapazitätsglättung/-nivellierung)?
Die Anzahl der Stakeholder zu reduzieren, um den Kommunikationsaufwand im Projektteam zu minimieren.
Die Gesamtkosten des Projekts durch den gezielten Einsatz zusätzlicher Ressourcen zu maximieren.
Die Dauer des kritischen Pfads zu verlängern, um mehr Pufferzeiten für alle Aktivitäten zu schaffen.
Kapazitätsspitzen und Leerläufe auszugleichen, um Ressourcen gleichmäßig auszulasten.
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☝️ Single Was stellt ein Ressourcenhistogramm dar?
Die quantitative Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen aller identifizierten Projektrisiken.
Die zeitliche Abfolge der wichtigsten Projektkontrollpunkte mit ihren geplanten und tatsächlichen Terminen.
Den Verlauf des Ressourcenbedarfs über die Zeit im Vergleich zur Kapazität.
Die grafische Darstellung der projektbezogenen Aufbauorganisation mit allen Verantwortlichkeiten und Weisungsbefugnissen.
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✍️ Offen Erkläre den Zielkonflikt zwischen 'zeittreuer' und 'kapazitätstreuer' Planung bei Ressourcenengpässen.
Merksatz:

Die „Gummiband-Schere“ entscheidet beim Engpass:

Zeittreu (Termin steht bombenfest): Die Zeit darf sich nicht dehnen. Wir müssen das Geld-Gummiband spannen – also teure Zusatzkräfte oder Überstunden einkaufen.
Kapazitätstreu (Budget/Team steht bombenfest): Die Ressourcen sind gedeckelt. Wir müssen das Zeit-Gummiband dehnen – also Vorgänge verschieben und den Endtermin nach hinten verschlanken.

Kurz:
Zeittreu = Zeit fix, Ressourcen (Kosten) flexibel.
Kapazitätstreu = Ressourcen fix, Zeit flexibel.

Der Projektleiter balanciert auf dieser Wippe zwischen „Schneller fertig (teurer)“ oder „Später fertig (günstiger)“.
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☝️ Single Wie berechnet sich die Auslastung einer Ressource für einen Vorgang?
Kapazität geteilt durch Anzahl der Vorgänge
Aufwand multipliziert mit der Dauer
Vorgangsdauer geteilt durch Aufwand
Aufwand geteilt durch Vorgangsdauer
Merksatz:
„Aufwand oben, Dauer drunten – so wird die Auslastung bekundet!“
Stell dir einen schweren Rucksack (Aufwand) vor, den du über eine Brücke tragen musst. Je länger die Brücke (Dauer), desto weniger wiegt der Rucksack pro Meter. Du teilst also den schweren Rucksack (Aufwand) durch die Länge des Weges (Dauer), um die Belastung (Auslastung) zu berechnen.

Warum die anderen falsch sind:
Dauer geteilt durch Aufwand: Führt zu einem unsinnigen Wert (z. B. Tage pro Stunde) statt einer prozentualen Auslastung.
Aufwand multipliziert mit Dauer: Würde die Auslastung fälschlicherweise vervielfachen, je länger ein Vorgang dauert.
  • Kapazität geteilt durch Anzahl: Ignoriert den tatsächlichen Arbeitsaufwand des spezifischen Vorgangs komplett.
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☝️ Single Ein Vorgang hat 15 Personentage Aufwand und eine geplante Dauer von 30 Tagen. Mit welcher Auslastung muss die Person eingeplant werden?
100 %
25 %
150 %
50 %
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☝️ Single Was bezeichnet man im Ressourcenmanagement als 'Engpassressource'?
Eine Ressource, deren Beschaffung ausschließlich über externe Lieferanten möglich ist und daher nicht im Projektteam verfügbar gemacht werden kann
Diejenige Ressource, die sich auf dem kritischen Pfad befindet und dadurch den frühestmöglichen Projektabschluss unmittelbar bestimmt
Die Ressource mit der geringsten verfügbaren Kapazität relativ zum Bedarf, die den Projektfortschritt begrenzt
Eine Ressource, die nur zu einem einzigen Zeitpunkt im Projektverlauf benötigt wird und danach keine weitere Verwendung findet
Merksatz: Die Engpassressource ist der "Flaschenhals" deines Projekts – sie ist die langsamste im Rennen und bestimmt, wie schnell alle anderen vorankommen können.

Warum die anderen falsch sind:
Externe Beschaffung: Fokus liegt auf Verfügbarkeit, nicht auf Engpasswirkung.
Kritischer Pfad: Verwechselt Kapazitätsbegrenzung mit Zeitbegrenzung auf dem kritischen Pfad.
  • Einmalige Nutzung: Beschreibt eine spezifische Verwendungsart, aber nicht die Engpass-Eigenschaft.
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☝️ Single Was unterscheidet erneuerbare (verbrauchsneutrale) von verbrauchbaren (konsumtiven) Ressourcen?
Verbrauchbare Ressourcen lassen sich nicht zuverlässig in der Projektplanung berücksichtigen, da ihr Verbrauch von unvorhersehbaren externen Faktoren abhängt.
Erneuerbare Ressourcen sind grundsätzlich kostengünstiger, da sie sich nach jedem Einsatz selbst regenerieren und daher keine laufenden Anschaffungskosten verursachen.
Erneuerbare Ressourcen stehen nach Nutzung wieder zur Verfügung (z. B. Personal, Maschinen), verbrauchbare werden aufgebraucht (z. B. Material, Budget)
Die Unterscheidung zwischen erneuerbaren und verbrauchbaren Ressourcen ist rein theoretisch, da beide Arten im Projektverlauf gleichwertig eingesetzt und bewertet werden.
Merksatz: Denk an einen Mitarbeiter (erneuerbar), der nach dem Feierabend wieder zur Verfügung steht, und an einen Kaffee (verbrauchbar), der nach dem Trinken weg ist. Personal und Maschinen "regenerieren" sich für den nächsten Einsatz, Material und Geld sind nach Gebrauch weg.

Warum die anderen falsch sind:
Kosten sind keine definierende Eigenschaft für die Art der Ressource.
Verbrauchbare Ressourcen sind planbar, ihr Verbrauch kann prognostiziert werden.
  • Die Unterscheidung ist für Planung und Steuerung essenziell, nicht nur theoretisch.
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☝️ Single Was beschreibt eine Skill-/Qualifikationsmatrix im Ressourcenmanagement?
Eine Übersicht, welche Verantwortlichkeiten und Weisungsbefugnisse die Teammitglieder innerhalb der Projektorganisation besitzen
Eine Darstellung, wie sich die Verfügbarkeit der Ressourcen über den Projektzeitraum entwickelt
Eine Auflistung, welche Kostenstellen und Budgets den einzelnen Projektressourcen zugeordnet sind
Eine Zuordnung, welche Mitarbeiter über welche Fähigkeiten/Qualifikationen in welcher Ausprägung verfügen
Merksatz: Die Skill-Matrix ist wie ein "Talent-Radar", das genau anzeigt, wer welche Superkraft besitzt und wie stark diese ist.

Warum die anderen falsch sind:
Kostenstellen/Budgets: Verwechselt Fähigkeiten mit Finanzen.
Verfügbarkeit der Ressourcen: Beschreibt den Zeitplan, nicht die Kompetenzen.
  • Verantwortlichkeiten/Weisungsbefugnisse: Geht um die Hierarchie, nicht um die individuellen Skills.
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