Chancen und Risiken

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☝️ Single Was bedeutet eine 'zweidimensionale' Risikobetrachtung?
Die Risikobetrachtung umfasst ausschließlich die Bewertung potenzieller Schadensereignisse und deren Auswirkungen auf die Projektziele.
Die Betrachtung konzentriert sich gezielt auf die beiden wesentlichen Risikokategorien Termin und Kosten, um die Projektsteuerung zu vereinfachen.
Es werden sowohl Risiken (negative Wirkung) als auch Chancen (positive Wirkung) betrachtet.
Die Risiken werden systematisch in zwei getrennten Übersichten erfasst und gegenübergestellt, um eine bessere Übersichtlichkeit zu erreichen.
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Merksatz:
Eine Medaille hat immer zwei Seiten: Die Kehrseite ist das Risiko (Minus), die glänzende Seite ist die Chance (Plus) – eine zweidimensionale Brille sieht beides!

Warum die anderen falsch sind:
Nur Schadenrisiken: Ignoriert die positive Dimension (Chancen) komplett und bleibt eindimensional.
Zwei Tabellen: Verwechselt die inhaltliche Dimension der Bewertung mit der rein formalen Ablage von Daten.
  • Nur Termin- und Kostenrisiken: Ist eine thematische Einschränkung, die andere wichtige Risikofelder (wie Qualität) fälschlicherweise ausschließt.
✌️ Multi Welche Teilprozesse gehören zum iterativen Risikomanagementprozess? (Wähle alle zutreffenden)
Risikoidentifikation
Risikoüberwachung und -steuerung
Qualitative und quantitative Risikoanalyse
Risikobewältigungsplanung
Risikofrüherkennung durch kontinuierliche Stakeholder-Kommunikation und Dokumentation aller Projektannahmen
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Merksatz: Stell dir einen Detektiv vor, der ein Verbrechen (Risiko) untersucht: Zuerst identifiziert er den Tatort, dann analysiert er Spuren (qualitativ/quantitativ). Danach plant er die Verhaftung (Bewältigung) und überwacht den Verdächtigen, um ein Entkommen zu steuern. Dieser Kreislauf wiederholt sich, bis das Risiko gebannt ist.

Warum die anderen falsch sind:
Risikofrüherkennung ist ein Aspekt der Risikoidentifikation und -überwachung, kein eigenständiger Hauptprozess.
Kontinuierliche Stakeholder-Kommunikation und Dokumentation sind unterstützende Methoden, keine Kernprozesse des Risikomanagements selbst.
☝️ Single Warum werden Terminverzug und Kostenüberschreitung selbst meist NICHT als Risiken im Risikomanagement geführt?
Weil sie als unvermeidbare Bestandteile jedes Projekts gelten und daher keine gesonderte Betrachtung im Risikomanagement erfordern.
Weil sie keine direkten Auswirkungen auf die Projektziele haben und daher nicht als relevante Risiken eingestuft werden.
Weil sie bereits im Termin- bzw. Kostencontrolling gesteuert werden und eine Doppelung keinen Mehrwert brächte.
Weil ihre Behandlung ausschließlich in der Verantwortung des Lenkungsausschusses liegt und nicht im operativen Risikomanagement.
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Merksatz: "Termin- und Kosten-Alarm? Schon im Controlling-Haus, da braucht's im Risiko-Keller keinen Extra-Maus!"

Warum die anderen falsch sind:
Weil sie als unvermeidbare Bestandteile jedes Projekts gelten: Falsche Annahme, Projekte streben Planerfüllung an.
Weil sie keine direkten Auswirkungen auf die Projektziele haben: Direkte Auswirkungen auf Zeit, Kosten und Qualität sind offensichtlich.
  • Weil ihre Behandlung ausschließlich in der Verantwortung des Lenkungsausschusses liegt: Risikomanagement ist eine Aufgabe des Projektmanagements.
✌️ Multi Welche der folgenden sind Methoden/Ansatzpunkte zur Risikoidentifikation? (Wähle alle zutreffenden)
Umfeldanalyse
Analyse der Kostenentwicklung zur Bewertung der Projektleistung im Hinblick auf Termin- und Budgetabweichungen
Betrachtung der Arbeitspakete auf dem kritischen Pfad
Risikocheckliste
Risiko-Workshop
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Merksatz:
Um Risiken zu finden, blickst du nach außen (Umfeldanalyse), nach innen auf die Gefahrenliste (Risikocheckliste), trommelst das Team zusammen (Risiko-Workshop) und folgst dem heißesten Pfad im Projekt (kritischer Pfad der Arbeitspakete).

Warum die andere falsch ist:
  • Earned-Value-Analyse: Ist ein reines Controlling-Werkzeug zur Messung des aktuellen Projektfortschritts (Soll-/Ist-Vergleich von Kosten und Zeit) und dient nicht der Identifikation zukünftiger Risiken.
✍️ Offen Beschreibe die Schritte des Risikomanagementprozesses und warum er iterativ ist.
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Merksatz:

Denk an das "PIAAÜ"-Karussell (wie ein Karussell, das sich im Kreis dreht):
Planen (Risikomanagementplanung)
Identifizieren (Risikoidentifikation)
Analysieren (qualitativ & quantitativ)
Agieren (Bewältigungsplanung)
  • Überwachen (und Steuern)


Warum iterativ?
Ein Projekt ist kein Standbild, sondern ein Film. Ständig tauchen neue Monster (Risiken) auf, alte sterben, und deine Schutzschilde (Maßnahmen) verändern die Lage. Das Karussell muss sich ununterbrochen drehen, damit du nie kalt erwischt wirst.
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