Vielseitigkeit
Flexibilität, Kreativität, Offenheit
Flexibel auf wechselnde Anforderungen reagieren und kreative, unkonventionelle Lösungswege in Betracht ziehen.
Übungsfragen zu Vielseitigkeit (24)
Das Kopieren von bewährten Lösungen aus anderen Projekten, um durch Übertragung bekannter Muster auf neue Situationen Risiken zu minimieren und Effizienz zu steigern.
Das Denken 'quer' zu gewohnten Mustern, um neue, unerwartete Lösungsansätze zu finden, die durch logisches Denken nicht erreichbar wären.
Das schrittweise, logische Vorgehen nach einem festgelegten Prozess, das auf bewährten Methoden und standardisierten Abläufen basiert, um zuverlässige Ergebnisse zu erzielen.
Die Analyse von Problemen auf der Basis von Finanzkennzahlen, um durch quantitative Bewertung objektive Entscheidungen zu treffen und wirtschaftliche Tragfähigkeit sicherzustellen.
Merksatz:
„Der Querdenker verlässt die gerade Schiene und springt seitlich ins wilde Ideen-Feld.“ (Stell dir vor, du biegst auf einer geraden Straße plötzlich rechtwinklig ins Unterholz ab, um eine Abkürzung zu finden – lateral bedeutet seitlich/quer).
Warum die anderen falsch sind:
„Der Querdenker verlässt die gerade Schiene und springt seitlich ins wilde Ideen-Feld.“ (Stell dir vor, du biegst auf einer geraden Straße plötzlich rechtwinklig ins Unterholz ab, um eine Abkürzung zu finden – lateral bedeutet seitlich/quer).
Warum die anderen falsch sind:
- Schrittweise, logisches Vorgehen: Das ist vertikales/lineares Denken, nicht das sprunghafte Querdenken.
- Kopieren bewährter Lösungen: Das ist bloße Imitation (Benchmarking) statt kreativer Neuschöpfung.
- Analyse von Finanzkennzahlen: Dies ist rein analytisches, mathematisches Denken ohne kreativen Spielraum.
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✍️ Offen
Erläutern Sie die 'Sechs-Hüte-Methode' von Edward de Bono und ihren Nutzen im Projektmanagement.
Merksatz:
Denk an ein buntes Hut-Karussell, das einseitige Diskussionen im Projekt im Kreis herumwirbelt und strukturiert auflöst:
Weiß wie Papier = Fakten (Daten)
Rot wie das Herz = Gefühle (Intuition)
Schwarz wie die Nacht = Risiken (Kritik)
Gelb wie die Sonne = Chancen (Optimismus)
Grün wie die Wiese = Kreativität (neue Ideen)
Blau wie der Himmel = Prozesssteuerung (der Hut des Moderators)
Nutzen im PM: Alle setzen gleichzeitig denselben Hut auf. Das bricht festgefahrene Denkmuster auf, beleuchtet Probleme aus sechs Richtungen und führt zu einer neutralen, 360-Grad-Entscheidung ohne endlose Debatten.
Denk an ein buntes Hut-Karussell, das einseitige Diskussionen im Projekt im Kreis herumwirbelt und strukturiert auflöst:
Weiß wie Papier = Fakten (Daten)
Rot wie das Herz = Gefühle (Intuition)
Schwarz wie die Nacht = Risiken (Kritik)
Gelb wie die Sonne = Chancen (Optimismus)
Grün wie die Wiese = Kreativität (neue Ideen)
Blau wie der Himmel = Prozesssteuerung (der Hut des Moderators)
Nutzen im PM: Alle setzen gleichzeitig denselben Hut auf. Das bricht festgefahrene Denkmuster auf, beleuchtet Probleme aus sechs Richtungen und führt zu einer neutralen, 360-Grad-Entscheidung ohne endlose Debatten.
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✌️ Multi
Welche der folgenden Methoden sind anerkannte Kreativitäts- und Problemlösungstechniken? (Wähle alle zutreffenden)
Brainstorming
Ishikawa-Diagramm (Fischgrätendiagramm / Ursache-Wirkung)
Mind-Mapping
Earned-Value-Analyse (EVA) zur Bewertung von Projektfortschritt und Kostenabweichungen, die auf geplanten und tatsächlichen Werten basiert und eine objektive Leistungsmessung ermöglicht.
Design Thinking
Merksatz:
Der kreative Designer zeichnet beim Brainstorming eine Mind-Map auf den Kopf eines Ishikawa-Fischs, um Ideen sprudeln zu lassen.
Der kreative Designer zeichnet beim Brainstorming eine Mind-Map auf den Kopf eines Ishikawa-Fischs, um Ideen sprudeln zu lassen.
- Earned-Value-Analyse: Ist ein rein mathematisches Controlling-Werkzeug zur Messung des Projektfortschritts (Kosten und Zeit) und fördert keine kreative Ideenfindung.
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☝️ Single
Worin unterscheiden sich 'divergentes' und 'konvergentes' Denken im Problemlösungsprozess?
Divergentes Denken ist ein offener, explorativer Prozess zur Generierung vieler Ideen (Quantität vor Qualität), während konvergentes Denken fokussiert die besten Optionen filtert und auswählt (Qualität vor Quantität).
Konvergentes Denken dient der Ideenfindung durch freies Assoziieren, während divergentes Denken die anschließende systematische Reduktion auf eine einzige machbare Lösung übernimmt.
Divergentes Denken ist eine strukturierte Vorgehensweise, die sich auf die Bewertung und Priorisierung vorhandener Lösungen konzentriert, während konvergentes Denken kreativ neue Lösungswege erschließt.
Divergentes Denken findet ausschließlich in der Projektteam-Phase statt, während konvergentes Denken nur in der Einzelarbeit des Projektleiters zur Anwendung kommt.
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Betonung von stabilen Gleichgewichtszuständen und der Annahme, dass Systeme nach Störungen stets zu ihrem ursprünglichen Zustand zurückkehren, ohne dass externe Einflüsse oder strukturelle Veränderungen berücksichtigt werden müssen.
Fokussierung auf die Optimierung einzelner Komponenten in Isolation, wobei Wechselwirkungen zwischen den Elementen als vernachlässigbar angesehen werden und die Gesamtperformance sich aus der Summe der Teilleistungen ergibt.
Erkennen von Kausalitäten und zirkulären Beziehungen (Verstärkende oder ausgleichende Feedback-Schleifen).
Ganzheitlichkeit vor Teilanalyse (das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile).
Beachtung von Systemgrenzen und dem Kontext, mit dem das System interagiert.
Merksatz:
Ein System ist wie ein lebendiger Wald: Du musst das ganze Ökosystem im Blick haben (Ganzheitlichkeit) und die Grenzen zum Umland beachten, statt nur einzelne Bäume isoliert zu betrachten, da alles durch Kreisläufe (Feedback-Schleifen) miteinander verbunden ist.
Warum die anderen falsch sind:
Ausschließlicher Fokus auf lineare Ursache-Wirkungs-Ketten: Ignoriert, dass Systeme komplex, vernetzt und dynamisch statt starr linear reagieren.
Isolierte Betrachtung einzelner Problemelemente: Widerspricht dem Grundgedanken, dass Elemente nur durch ihre Beziehungen im Gesamtkontext verstanden werden können.
Ein System ist wie ein lebendiger Wald: Du musst das ganze Ökosystem im Blick haben (Ganzheitlichkeit) und die Grenzen zum Umland beachten, statt nur einzelne Bäume isoliert zu betrachten, da alles durch Kreisläufe (Feedback-Schleifen) miteinander verbunden ist.
Warum die anderen falsch sind:
Ausschließlicher Fokus auf lineare Ursache-Wirkungs-Ketten: Ignoriert, dass Systeme komplex, vernetzt und dynamisch statt starr linear reagieren.
Isolierte Betrachtung einzelner Problemelemente: Widerspricht dem Grundgedanken, dass Elemente nur durch ihre Beziehungen im Gesamtkontext verstanden werden können.
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Die systematische Ermittlung und Interpretation relevanter finanzieller Kennzahlen für Entscheidungen.
Ein fokussierter, analytischer Prozess zur Auswahl der vielversprechendsten Idee aus einer begrenzten Menge.
Ein offener, explorativer Prozess zur Generierung möglichst vieler Ideen.
Das konsequente Anwenden standardisierter Abläufe zur Sicherstellung von Konsistenz und Qualität.
Merksatz:
Divergentes Denken ist wie ein Divisions-Impuls im Verstand: Die Gedanken teilen und vermehren sich explosionsartig in alle Richtungen, um einen bunten Strauß an neuen Ideen zu pflücken.
Warum die anderen falsch sind:
Das Eingrenzen und Bewerten beschreibt konvergentes Denken, das den Trichter schließt, statt ihn zu öffnen.
Das Befolgen von Prozessen ist rein lineares oder bürokratisches Handeln und blockiert jede kreative Entfaltung.
Die Berechnung von Finanzkennzahlen ist eine rein analytisch-mathematische* Routineaufgabe ohne explorativen Charakter.
Divergentes Denken ist wie ein Divisions-Impuls im Verstand: Die Gedanken teilen und vermehren sich explosionsartig in alle Richtungen, um einen bunten Strauß an neuen Ideen zu pflücken.
Warum die anderen falsch sind:
Das Eingrenzen und Bewerten beschreibt konvergentes Denken, das den Trichter schließt, statt ihn zu öffnen.
Das Befolgen von Prozessen ist rein lineares oder bürokratisches Handeln und blockiert jede kreative Entfaltung.
Die Berechnung von Finanzkennzahlen ist eine rein analytisch-mathematische* Routineaufgabe ohne explorativen Charakter.
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Erkennen zirkulärer Beziehungen und Feedback-Schleifen.
Beachtung von Systemgrenzen und Kontext.
Ausschließlicher Fokus auf lineare Ursache-Wirkungs-Ketten.
Ganzheitlichkeit – das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Merksatz: Stell dir ein "Netzwerk-Gehirn" vor, das ein komplexes Ökosystem betrachtet: Es sieht das Ganze (Ganzheitlichkeit), die Rückkopplungen (zirkuläre Beziehungen) und wo das System aufhört (Systemgrenzen).
Warum die anderen falsch sind:
Warum die anderen falsch sind:
- Ausschließlicher Fokus auf lineare Ursache-Wirkungs-Ketten: Dies ignoriert die Komplexität und Wechselwirkungen, die Systemdenken gerade ausmachen.
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Das schrittweise, logisch-lineare Vorgehen entlang etablierter Denkpfade, um Probleme systematisch zu durchdringen.
Das 'Quer-Denken' zu gewohnten Mustern, um neue, unerwartete Lösungen zu finden.
Die ausschliesslich analytische Auswertung von Kennzahlen und Daten zur fundierten Entscheidungsfindung.
Die Übertragung bewährter Lösungsmuster aus früheren Projekten auf neue, ähnlich gelagerte Herausforderungen.
Merksatz: Laterales Denken ist wie ein Labyrinth, bei dem du nicht dem vorgegebenen Weg folgst, sondern Luftsprünge machst, um neue Ausgänge zu finden – also das Lösen durch Loslassen alter Muster.
Warum die anderen falsch sind:
Das schrittweise, logisch-lineare Vorgehen: Beschreibt eher vertikales Denken, das Bestehende optimiert.
Die ausschliesslich analytische Auswertung: Fokussiert auf Daten, nicht auf die Denkweise zur Ideenfindung.
Warum die anderen falsch sind:
Das schrittweise, logisch-lineare Vorgehen: Beschreibt eher vertikales Denken, das Bestehende optimiert.
Die ausschliesslich analytische Auswertung: Fokussiert auf Daten, nicht auf die Denkweise zur Ideenfindung.
- Die Übertragung bewährter Lösungsmuster: Ist eine Form von Analogiedenken, das auf Bekanntes zurückgreift.
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