Projektdesign (04.05.01)
In einem anspruchsvollen Infrastrukturprojekt steht die Entscheidung an, ein Stage-Gate-Modell einzuführen. Erläutern Sie den Unterschied zwischen einer rein 'sequentiellen Phasensteuerung' (ohne Gates) und einem echten 'Stage-Gate-Prozess' im Hinblick auf das Risikomanagement und die Ressourcenallokation. Begründen Sie, warum Gates als 'Sollbruchstellen' für das Projekt verstanden werden müssen.
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Merksatz:
Die sequentielle Phasensteuerung ist eine Rutsche – einmal gestartet, rutschen Ressourcen und Risiken ungebremst bis zum Ende durch.
Der Stage-Gate-Prozess ist eine Schleuse mit Türsteher:
Risiko-Filter: Der Türsteher lässt Fehler und Risiken nicht in die nächste Phase schlüpfen.
Ressourcen-Wächter: Geld und Personal gibt es nur gegen ein gültiges Ticket (valider Business Case).
Die sequentielle Phasensteuerung ist eine Rutsche – einmal gestartet, rutschen Ressourcen und Risiken ungebremst bis zum Ende durch.
Der Stage-Gate-Prozess ist eine Schleuse mit Türsteher:
Risiko-Filter: Der Türsteher lässt Fehler und Risiken nicht in die nächste Phase schlüpfen.
Ressourcen-Wächter: Geld und Personal gibt es nur gegen ein gültiges Ticket (valider Business Case).
- Sollbruchstelle: Der Türsteher hat die Lizenz zum Notstopp. Er bricht das Projekt kontrolliert ab, bevor teurer Schaden entsteht, statt es blind zu Ende zu führen.