Agil

Planning Poker

Relatives Schätzen (agil)

Schätzung von Story Points anhand einer Fibonacci-ähnlichen Reihe (1, 2, 3, 5, 8, 13, 20, 40, 100). Größere Abstände bei großen Werten spiegeln zunehmende Unsicherheit.

Passende Übungsfragen

☝️ Single Welche Werte enthält die Zahlenreihe beim Planning Poker zur relativen Schätzung?
Die lineare Skala mit äquidistanten Abständen (z.B. 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10) wird verwendet, um Aufwand und Komplexität gleichmäßig abzubilden.
Die prozentuale Verteilung von 0 % bis 100 % in Zehnerschritten (z.B. 0 – 10 – 20 – 30 – 40 – 50 – 60 – 70 – 80 – 90 – 100) dient der direkten Umrechnung in Personentage.
Die Potenzreihe mit Verdopplung (z.B. 1 – 2 – 4 – 8 – 16 – 32 – 64 – 128) spiegelt die exponentielle Zunahme von Unsicherheit bei größeren Arbeitspaketen wider.
Die Fibonacci-ähnliche Reihe (z.B. 0,5 – 1 – 2 – 3 – 5 – 8 – 13 – 20 – 40 – 100)
Merksatz:
Beim Planning Poker steigen die Schätzungen wie beim Kaninchen-Wachstum: Die Fibonacci-Reihe verdoppelt sich fast immer, weil größere Aufgaben auch größere Unsicherheiten (von 13 direkt auf 20, 40, 100) bedeuten.

Primzahlen: Sind mathematisch zu unregelmäßig und spiegeln die wachsende Unsicherheit bei großen Aufgaben nicht wider.
Prozentwerte: Prozentangaben sind absolut ungeeignet für die Schätzung von relativem Aufwand und Komplexität.
  • Werte 1, 2 und 3: Diese extrem enge Skala bietet viel zu wenig Abstufung für die unterschiedlichen Dimensionen von Arbeitspaketen.
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