Laterale Führung
Führen ohne Weisungsbefugnis
Einflussnahme ohne disziplinarische Macht – über Überzeugung, Expertise, Vertrauen und Netzwerke. Typisch in Matrix- und agilen Organisationen.
Passende Übungsfragen
Das zentrale Element der lateralen Führung ist die strikte Ausrichtung aller Aktivitäten an quantitativen Zielvorgaben, wobei qualitative Aspekte bewusst vernachlässigt werden.
Es handelt sich um einen Prozess der Einflussnahme ohne direkte disziplinarische Weisungsbefugnis, oft basierend auf Überzeugung, Expertise und Beziehungsaufbau.
Bei der lateralen Führung übernimmt die Führungskraft eine rein dienende Rolle, die ausschließlich die Bedürfnisse des Teams priorisiert und auf eigene Entscheidungen vollständig verzichtet.
Laterale Führung setzt voraus, dass die Führungskraft über formale Sanktions- und Belohnungsinstrumente verfügt, um Teammitglieder zu Höchstleistungen zu motivieren.
Merksatz: Laterale Führung ist wie ein unsichtbarer Dirigent: Ohne offiziellen Taktstock (Weisungsbefugnis) führt er das Orchester (Team) durch Können, Überzeugung und gute Beziehungen zu harmonischem Spiel.
Warum die anderen falsch sind:
Formale Sanktionen/Belohnungen: Das ist klassische hierarchische Führung, nicht lateral.
Strikte quantitative Ausrichtung: Vernachlässigt den beziehungsorientierten und qualitativen Kern der lateralen Führung.
Warum die anderen falsch sind:
Formale Sanktionen/Belohnungen: Das ist klassische hierarchische Führung, nicht lateral.
Strikte quantitative Ausrichtung: Vernachlässigt den beziehungsorientierten und qualitativen Kern der lateralen Führung.
- Rein dienende Rolle ohne eigene Entscheidungen: Das wäre eine extrem passive Rolle, nicht die aktive Einflussnahme der lateralen Führung.
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Führung, die primär über die Vergabe von Boni und anderen finanziellen Anreizen die Motivation und Leistung der Mitarbeitenden steuert.
Führung, die auf der formalen Position und der damit verbundenen disziplinarischen Weisungsbefugnis gegenüber den Teammitgliedern basiert.
Einflussnahme ohne direkte disziplinarische Weisungsbefugnis – über Überzeugung, Expertise und Beziehungen.
Führung, die sich auf die Entscheidungsfindung im Team beschränkt und keine eigenen Entscheidungen mehr trifft oder verantwortet.
Merksatz:
Laterale Führung ist Level-Gleichheit: Ohne Chef-Macht bewegst du andere nur durch deine Leidenschaft (Überzeugung), dein Lexikon-Wissen (Expertise) und deine Links (Beziehungen).
Warum die anderen falsch sind:
Volle disziplinarische Weisungsbefugnis: Das ist klassische, vertikale Hierarchie-Führung, nicht das hierarchiefreie Arbeiten auf Augenhöhe.
Ausschließlich finanzielle Anreize: Dies beschreibt rein transaktionale Führung (Zuckerbrot und Peitsche) und ignoriert die notwendige Beziehungsarbeit.
Laterale Führung ist Level-Gleichheit: Ohne Chef-Macht bewegst du andere nur durch deine Leidenschaft (Überzeugung), dein Lexikon-Wissen (Expertise) und deine Links (Beziehungen).
Warum die anderen falsch sind:
Volle disziplinarische Weisungsbefugnis: Das ist klassische, vertikale Hierarchie-Führung, nicht das hierarchiefreie Arbeiten auf Augenhöhe.
Ausschließlich finanzielle Anreize: Dies beschreibt rein transaktionale Führung (Zuckerbrot und Peitsche) und ignoriert die notwendige Beziehungsarbeit.
- Keine Entscheidungen mehr treffen: Auch laterale Führung muss handlungsfähig bleiben und gemeinsame Entscheidungen moderieren oder herbeiführen.
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