Perspective

ROI

Return on Investment

Kennzahl für das Verhältnis von Gewinn zu eingesetztem Kapital. Zeigt, wie rentabel eine Investition/ein Projekt ist.

Passende Übungsfragen

✌️ Multi Welche Werte werden mit der Netzplantechnik berechnet? (Wähle alle zutreffenden)
Kritischer Pfad
Früheste und späteste Lage der Vorgänge
Minimale Gesamtdauer des Projekts
Pufferzeiten (Gesamt- und freier Puffer)
Direkte Kapitalrendite des Projekts im Sinne einer finanzwirtschaftlichen Vorkalkulation
Merksatz:
Der Netzplan ist der Fahrplan deines Projekts: Er berechnet den schnellsten Weg (minimale Gesamtdauer) über die wichtigste Route (kritischer Pfad), zeigt dir die Abfahrtszeiten (früheste/späteste Lage) und wie viel Verspätung du dir erlauben darfst (Pufferzeiten).
  • Der Return on Investment: Ist eine rein finanzielle Kennzahl der Wirtschaftlichkeit und hat nichts mit der zeitlichen Ablauf- und Terminplanung eines Netzplans zu tun.
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☝️ Single Was beschreibt der Return on Investment (ROI) als Auswahlkriterium?
Das Verhältnis von Gewinn/Ertrag zum eingesetzten Kapital
Das Verhältnis von Projektdauer zum geplanten Zeitrahmen
Das Verhältnis von Stakeholderanzahl zur Projektkomplexität
Das Verhältnis von Qualitätsniveau zu den Anforderungen der Lieferobjekte
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✍️ Offen Erkläre, warum eine Organisation Projekte nicht nur nach Wirtschaftlichkeit (ROI) auswählen sollte.
Merksatz:
Ein Projekt ist kein Sparschwein, sondern ein Navigationsgerät. Wer nur auf das Geld (ROI) starrt, fährt blind gegen die Wand.

Der blinde Fleck: Der ROI sieht nur die Kasse, übersieht aber die Karte.
Die vier Wegweiser (Balanced Scorecard):
1. Strategie: Passt der Weg zu unserer Vision?
2. Pflicht: Müssen wir gesetzlich abbiegen (Muss-Projekte)?
3. Risiko: Ist die Strecke überhaupt machbar?
4. Zukunft: Bringt es uns Image, zufriedene Kunden oder neues Wissen?

Fazit: Erst die Kombination aus harten Zahlen (ROI) und weichen Faktoren (Nutzwertanalyse) sichert das Überleben. Nur so erhalten auch strategisch wichtige, aber anfangs unrentable Projekte grünes Licht.
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☝️ Single Was sind 'Muss-Projekte' (z. B. regulatorische Projekte) im Auswahlkontext?
Vorhaben, die aus gesetzlichen/regulatorischen Gründen verpflichtend sind, unabhängig von der Wirtschaftlichkeit
Initiativen, die ausschließlich auf die Verbesserung interner Abläufe abzielen und keine externen Anforderungen oder Marktzwänge berücksichtigen
Vorhaben, die ausschließlich aufgrund ihrer erwarteten Kapitalrendite ausgewählt werden, ohne Berücksichtigung strategischer oder regulatorischer Aspekte
Projekte, die keinerlei Unsicherheiten oder Abweichungen aufweisen und daher ohne Risikomanagement durchgeführt werden können
Merksatz:
„Das Gesetz zwingt dich in die Knie – egal wie viel Geld du verlierst!“ Stell dir einen Polizisten vor, der ein Schild mit der Aufschrift „MUSS“ hochhält; du musst diesen Weg gehen, selbst wenn dein Portemonnaie dabei leer bleibt.

Warum die anderen falsch sind:
Höchster ROI: Ein Trugschluss, da Muss-Projekte oft reine Kostenverursacher ohne finanziellen Gewinn (ROI) sind.
Ohne Risiko: Jedes Projekt birgt Risiken, regulatorische Vorgaben sind durch Strafen bei Nichtbeachtung oft sogar besonders risikoreich.
  • Interne Optimierung: Diese sind optionaler Luxus zur Effizienzsteigerung, während Muss-Projekte von außen (z.B. durch den Gesetzgeber) erzwungen werden.
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✍️ Offen Ein Unternehmen möchte ein neues Projektportfolio zusammenstellen. Erläutern Sie ZWEI konkrete Kriterien, die neben der reinen Wirtschaftlichkeit (z.B. ROI) bei der Projektauswahl berücksichtigt werden sollten, um ein ausgewogenes Portfolio im Sinne einer Balanced Scorecard zu erreichen. Begründen Sie jeweils kurz, warum dieses Kriterium wichtig ist.
Merksatz:

Denke an die BSC-Waage: Ein stabiles Projektportfolio steht niemals auf dem finanzorientierten ROI allein, sondern balanciert auf den Säulen „Kunde“ und „Mitarbeiter/Prozess“.

1. Kunden-Säule (Markt-Schnittstelle):
Kriterium: Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit und neue Segmente.
Begründung: Sichert langfristig Marktanteile und Wettbewerbsfähigkeit, selbst wenn der sofortige ROI gering ist.

2. Mitarbeiter-/Prozess-Säule (Das Fundament):
Kriterium: Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen und Optimierung interner Abläufe.
Begründung: Schafft die Basis für Innovationen und operative Exzellenz, was zeitversetzt die finanzielle Performance boostet.
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