Stakeholder
Alle Beteiligten und Betroffenen
Alle Personen, Gruppen oder Organisationen mit Interesse am Projekt oder die davon beeinflusst werden.
Intern: Team, Management, Lenkungsausschuss
Extern: Kunden, Lieferanten, Behörden
Analyse: Identifikation → Macht/Interesse → Strategie → Einbindung
Passende Übungsfragen
☝️ Single
Nach welchen zwei Hauptkriterien werden Stakeholder in einer klassischen Matrix-Analyse typischerweise bewertet?
Budgetverantwortung und technische Expertise
Macht/Einfluss und Interesse/Betroffenheit
Alter und Firmenzugehörigkeit
Gehalt und Hierarchiestufe
Merksatz: Der "Macht-Interesse-Kompass" navigiert deine Stakeholder: Wie stark ist ihr Macht-Hebel und wie groß ihr Interesse am Projekt? Diese zwei Koordinaten zeigen dir, wo du ansetzen musst.
Warum die anderen falsch sind:
Gehalt und Hierarchiestufe: Beschreiben interne Rollen, nicht die externe Beziehung zum Projekt.
Alter und Firmenzugehörigkeit: Sind demografische Daten, die keine direkte Relevanz für Projektbewertung haben.
Warum die anderen falsch sind:
Gehalt und Hierarchiestufe: Beschreiben interne Rollen, nicht die externe Beziehung zum Projekt.
Alter und Firmenzugehörigkeit: Sind demografische Daten, die keine direkte Relevanz für Projektbewertung haben.
- Budgetverantwortung und technische Expertise: Sind Fähigkeiten oder Verantwortlichkeiten, keine Kriterien zur Kategorisierung des Stakeholder-Status.
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Mitläufer haben hohe Einflussmöglichkeit und geringe Zustimmung – sie sind zufriedenzustellen
Unterstützer haben hohe Ablehnung aber geringe Einflussmöglichkeit
Promotoren haben hohe Einflussmöglichkeit und hohe Zustimmung – sie sind eng zu managen
Bremser haben geringe Einflussmöglichkeit und Ablehnung – sie sind zu überwachen
Merksatz: Promotoren sind die „Power-Pusher“: Hohe Macht, hohe Zustimmung – sie treiben das Projekt voran und müssen eng geführt werden, damit ihre Energie optimal genutzt wird.
Warum die anderen falsch sind:
Mitläufer: Haben meist geringe Macht, aber hohe Zustimmung – sie sind zu informieren.
Unterstützer: Haben hohe Zustimmung, aber nicht zwingend hohe Ablehnung.
Warum die anderen falsch sind:
Mitläufer: Haben meist geringe Macht, aber hohe Zustimmung – sie sind zu informieren.
Unterstützer: Haben hohe Zustimmung, aber nicht zwingend hohe Ablehnung.
- Bremser: Haben hohe Ablehnung und können durchaus hohe Einflussmöglichkeit haben – sie sind zu managen oder zu neutralisieren.
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✍️ Offen
Ein Projektleiter bemerkt, dass ein Stakeholder zwar kein formales Entscheidungsrecht hat, aber durch sein umfangreiches Netzwerk und Insiderwissen großen Einfluss auf das Projekt ausübt. Welche Form von Macht liegt vor und wie sollte der Projektleiter damit umgehen?
Merksatz:
Der „graue Eminenz“-Effekt: Informelle Macht ist wie ein unsichtbarer Puppenspieler – er hat keinen Thron (keine formale Position), lenkt aber die Fäden durch Drähte (Netzwerk) und Einflüsterungen (Insiderwissen).
Merkhilfe:
Was liegt vor? Informelle Macht (Netzwerk + Wissen, ohne Titel). Sie wirkt im Verborgenen, ist aber extrem mächtig.
Wie handeln? Nicht ignorieren! Hol den „Strippenzieher“ ins Boot. Informiere ihn aktiv und mache ihn zum informellen Promotor (Unterstützer).
Stakeholder-Matrix: Er ist entweder dein stärkster Promotor (Zustimmung) oder dein gefährlichster Bremser (Ablehnung).
Regel: Informeller Einfluss wiegt genauso schwer wie ein offizieller Chef-Titel. Behandle ihn mit derselben Priorität!
Der „graue Eminenz“-Effekt: Informelle Macht ist wie ein unsichtbarer Puppenspieler – er hat keinen Thron (keine formale Position), lenkt aber die Fäden durch Drähte (Netzwerk) und Einflüsterungen (Insiderwissen).
Merkhilfe:
Was liegt vor? Informelle Macht (Netzwerk + Wissen, ohne Titel). Sie wirkt im Verborgenen, ist aber extrem mächtig.
Wie handeln? Nicht ignorieren! Hol den „Strippenzieher“ ins Boot. Informiere ihn aktiv und mache ihn zum informellen Promotor (Unterstützer).
Stakeholder-Matrix: Er ist entweder dein stärkster Promotor (Zustimmung) oder dein gefährlichster Bremser (Ablehnung).
Regel: Informeller Einfluss wiegt genauso schwer wie ein offizieller Chef-Titel. Behandle ihn mit derselben Priorität!
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☝️ Single
Welcher Stakeholder-Typ in der Macht/Interesse-Matrix sollte 'eng gemanagt' (Manage closely) werden?
Geringe Macht, geringes Interesse
Hohe Macht, geringes Interesse
Hohe Macht, hohes Interesse
Geringe Macht, hohes Interesse
Merksatz:
Die „Chefsache-VIPs“: Wer viel Macht hat und brennendes Interesse zeigt, steht ganz oben auf deiner Prioritätenliste – diese VIPs musst du wie rohe Eier eng managen, damit dein Projekt fliegt.
Geringe Macht, geringes Interesse: Diese Gruppe wird nur minimal überwacht, da sie weder Einfluss noch Aufmerksamkeit fordert.
Geringe Macht, hohes Interesse: Diese Unterstützer werden nur informiert, da ihnen trotz großer Begeisterung die Durchsetzungskraft fehlt.
Hohe Macht, geringes Interesse: Diese Entscheider werden zufriedengestellt*, um schlafende Riesen nicht unnötig zu wecken.
Die „Chefsache-VIPs“: Wer viel Macht hat und brennendes Interesse zeigt, steht ganz oben auf deiner Prioritätenliste – diese VIPs musst du wie rohe Eier eng managen, damit dein Projekt fliegt.
Geringe Macht, geringes Interesse: Diese Gruppe wird nur minimal überwacht, da sie weder Einfluss noch Aufmerksamkeit fordert.
Geringe Macht, hohes Interesse: Diese Unterstützer werden nur informiert, da ihnen trotz großer Begeisterung die Durchsetzungskraft fehlt.
Hohe Macht, geringes Interesse: Diese Entscheider werden zufriedengestellt*, um schlafende Riesen nicht unnötig zu wecken.
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Die erste minimal funktionsfähige Version, die als Diskussionsgrundlage Feedback ermöglicht.
Die vollständig ausgebaute Endversion, die alle Anforderungen vollständig erfüllt.
Ein formelles Dokument, das die Projektfreigabe und Vertragsdetails regelt.
Die kleinste marktfähige Ausbaustufe, die bereits erste Einnahmen generiert.
Merksatz:
Das MVP ist das „Baby-Produkt“: Es kann gerade so laufen (minimal funktionsfähig), um von den Eltern (Kunden) erstes Feedback für das spätere Wachstum zu bekommen.
Warum die anderen falsch sind:
Das MVP ist das „Baby-Produkt“: Es kann gerade so laufen (minimal funktionsfähig), um von den Eltern (Kunden) erstes Feedback für das spätere Wachstum zu bekommen.
Warum die anderen falsch sind:
- Finale Vollversion: Ein MVP ist der allererste Anfang des Entwicklungsprozesses, nicht das fertige Endprodukt.
- Kleinste verkaufsfähige Version: Beim MVP steht das Lernen und Feedback im Vordergrund, nicht der sofortige Verkaufsstart oder Umsatz.
- Vertragsdokument: Das MVP ist ein echtes, physisches oder digitales Produkt zum Anfassen und Testen, kein Stück Papier.
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