ICB 4.0
IPMA Competence Baseline Version 4
Die ICB 4.0 definiert 28 Kompetenzelemente in drei Bereichen:
- People (10): Persönliche und soziale Kompetenzen
- Practice (14): Technische PM-Kompetenzen
- Perspective (5): Kontext-Kompetenzen
Merkhilfe: P-P-P (People – Practice – Perspective)
Passende Übungsfragen
Normen stellen rechtlich verbindliche Vorschriften dar, während Standards lediglich unverbindliche Empfehlungen für die praktische Projektarbeit sind.
Normen (z.B. ISO, DIN) sind von Standardisierungsorganisationen erarbeitete Regeln, die nicht direkt rechtsverbindlich sind; Standards (z.B. ICB 4.0, PMBOK) sind häufig branchen- oder organisationsinterne Regelwerke.
Standards besitzen eine globale Gültigkeit und werden international harmonisiert, wohingegen Normen ausschließlich auf nationaler Ebene Anwendung finden.
Normen und Standards sind im Projektmanagement begrifflich austauschbar und bezeichnen beide lediglich allgemein anerkannte Vorgehensweisen ohne verbindlichen Charakter.
Merksatz:
Normen sind das offizielle Fundament von staatlich anerkannten Instituten (wie die DIN-Mauer oder das ISO-Dach), während Standards die flexiblen Clubregeln (wie die ICB-Projektbibel) einzelner Vereine oder Branchen sind.
Warum die anderen falsch sind:
Synonyme: Ignoriert, dass Normen einen formalen, konsensbasierten Gesetzgebungsprozess durchlaufen, während Standards oft von privaten Organisationen stammen.
Rechtsverbindliche Gesetze: Verkennt, dass auch staatliche Normen (DIN/ISO) an sich rechtlich freiwillig sind und erst durch Verträge oder Gesetze bindend werden.
Normen sind das offizielle Fundament von staatlich anerkannten Instituten (wie die DIN-Mauer oder das ISO-Dach), während Standards die flexiblen Clubregeln (wie die ICB-Projektbibel) einzelner Vereine oder Branchen sind.
Warum die anderen falsch sind:
Synonyme: Ignoriert, dass Normen einen formalen, konsensbasierten Gesetzgebungsprozess durchlaufen, während Standards oft von privaten Organisationen stammen.
Rechtsverbindliche Gesetze: Verkennt, dass auch staatliche Normen (DIN/ISO) an sich rechtlich freiwillig sind und erst durch Verträge oder Gesetze bindend werden.
- Internationale Standards: Falsch, da es sowohl rein nationale Standards als auch hochgradig internationale Normen (ISO) gibt.
Musterantwort und Erklärung siehst du nach der kostenlosen Anmeldung im Trainer. Jetzt kostenlos anmelden
✌️ Multi
Welche Dimensionen der Macht werden im ICB 4.0 Kontext unterschieden? (Wähle alle zutreffenden)
Emotionale Macht (= Fühlen: Empathie, Selbstwahrnehmung und emotionale Intelligenz im Umgang mit Stakeholdern)
Informelle Macht (= Beziehungen: Netzwerke, Insiderwissen)
Personelle Macht (= Können: Expertenwissen, Erfahrung, soziale Kompetenz)
Strukturelle Macht (= Dürfen: hierarchische Position, Entscheidungskompetenz)
Formelle Macht (= Amtsautorität: definierte Rollen und Prozesse)
Merksatz:
Denke an das Akronym FIPS (wie der kleine Hund, der die Macht im Projekt hat): Formell, Informell, Personell, Strukturell. Nur diese vier Dimensionen sichern dir die Macht im ICB-Staat!
Warum die anderen falsch sind:
Denke an das Akronym FIPS (wie der kleine Hund, der die Macht im Projekt hat): Formell, Informell, Personell, Strukturell. Nur diese vier Dimensionen sichern dir die Macht im ICB-Staat!
Warum die anderen falsch sind:
- Emotionale Macht: Gefühle und Empathie sind zwar wichtig für die Führung, bilden im ICB 4.0-Standard jedoch keine eigene, eigenständige Dimension der Macht.
Musterantwort und Erklärung siehst du nach der kostenlosen Anmeldung im Trainer. Jetzt kostenlos anmelden
✍️ Offen
Erläutere den Unterschied zwischen formellen und informellen Einflüssen im Projektkontext gemäß ICB 4.0.
Merksatz:
Formell folgt dem Formular (Gesetze, Richtlinien, Organigramm), informell folgt dem Flurfunk (persönliche Interessen, Kaffeeküchen-Netzwerke). Im Projekt gewinnt oft der Flur, weil Menschen das Projekt steuern, nicht das Papier.
Formell = Gesetz & Struktur: Offizielle Vorgaben, Strategien und Standards der Organisation.
Informell = Gefühl & Beziehungen: Persönliche Ambitionen, Seilschaften und Gruppendynamiken.
Prüfungskick: Informelle Einflüsse sind im Projektalltag meist mächtiger (handlungsrelevanter) als formelle Hierarchien, da Projekte durch Menschen und Netzwerke leben.
Formell folgt dem Formular (Gesetze, Richtlinien, Organigramm), informell folgt dem Flurfunk (persönliche Interessen, Kaffeeküchen-Netzwerke). Im Projekt gewinnt oft der Flur, weil Menschen das Projekt steuern, nicht das Papier.
Formell = Gesetz & Struktur: Offizielle Vorgaben, Strategien und Standards der Organisation.
Informell = Gefühl & Beziehungen: Persönliche Ambitionen, Seilschaften und Gruppendynamiken.
Prüfungskick: Informelle Einflüsse sind im Projektalltag meist mächtiger (handlungsrelevanter) als formelle Hierarchien, da Projekte durch Menschen und Netzwerke leben.
Musterantwort und Erklärung siehst du nach der kostenlosen Anmeldung im Trainer. Jetzt kostenlos anmelden
✍️ Offen
Im Rahmen der Projektsteuerung stellt ein Teammitglied fest, dass eine technische Spezifikation geändert werden muss, um die Qualitätsziele zu erreichen. Beschreiben Sie die vier wesentlichen Schritte des standardmäßigen Änderungsmanagement-Prozesses (Change Control Board) ab dem Erkennen des Änderungsbedarfs bis zur finalen Entscheidung und nennen Sie das jeweils zugehörige Dokument bzw. Werkzeug.
Merksatz:
Der „E-A-B-A“-Prozess der Änderung (wie eine Ebbe, die den Plan wegspült):
1. Erfassen: Der Antrag (Change Request) startet die Welle.
2. Analysieren: Die Auswirkung (Impact-Analyse) wird im Logbuch (Change Log) vermerkt.
3. Beschließen: Das Board (CCB) entscheidet im Protokoll.
4. Aktualisieren: Der Plan (Basislinie) wird angepasst und kommuniziert.
Kurzform zum Einprägen:
Antrag stellt die Frage, Analyse wiegt die Schwere, das Board entscheidet klug, der Plan macht das Update klug.
Der „E-A-B-A“-Prozess der Änderung (wie eine Ebbe, die den Plan wegspült):
1. Erfassen: Der Antrag (Change Request) startet die Welle.
2. Analysieren: Die Auswirkung (Impact-Analyse) wird im Logbuch (Change Log) vermerkt.
3. Beschließen: Das Board (CCB) entscheidet im Protokoll.
4. Aktualisieren: Der Plan (Basislinie) wird angepasst und kommuniziert.
Kurzform zum Einprägen:
Antrag stellt die Frage, Analyse wiegt die Schwere, das Board entscheidet klug, der Plan macht das Update klug.
Musterantwort und Erklärung siehst du nach der kostenlosen Anmeldung im Trainer. Jetzt kostenlos anmelden
✍️ Offen
Im Rahmen der Beschaffung in einem Softwareentwicklungsprojekt stehen Sie vor der Entscheidung, eine standardisierte Softwarekomponente entweder selbst zu entwickeln (Make) oder von einem externen Anbieter einzukaufen (Buy). Nennen Sie zwei typische Kriterien für diese Make-or-Buy-Entscheidung und erläutern Sie jeweils für beide Kriterien, wie diese die Entscheidung in Richtung 'Make' oder 'Buy' beeinflussen.
Merksatz:
„Das KERN-STÜCK selbst schnitzen, die ZEIT-NOT im Laden kaufen.“
1. Kriterium: Kernkompetenz & Know-how (Das Kern-Stück)
Einfluss: Gehört die Komponente zum eigenen Kern-Know-how und bietet strategische Vorteile, heißt es MAKE (selbst schnitzen). Fehlt die Kompetenz, wählt man BUY.
2. Kriterium: Zeitliche Restriktionen / Time-to-Market (Die Zeit-Not)
Einfluss: Herrscht akute Zeitnot und eine fertige Lösung existiert, führt das sofort zu BUY (im Laden kaufen), da eine Eigenentwicklung zu lange dauern würde. Haben Sie ausreichend Zeit, ist MAKE eine Option.
„Das KERN-STÜCK selbst schnitzen, die ZEIT-NOT im Laden kaufen.“
1. Kriterium: Kernkompetenz & Know-how (Das Kern-Stück)
Einfluss: Gehört die Komponente zum eigenen Kern-Know-how und bietet strategische Vorteile, heißt es MAKE (selbst schnitzen). Fehlt die Kompetenz, wählt man BUY.
2. Kriterium: Zeitliche Restriktionen / Time-to-Market (Die Zeit-Not)
Einfluss: Herrscht akute Zeitnot und eine fertige Lösung existiert, führt das sofort zu BUY (im Laden kaufen), da eine Eigenentwicklung zu lange dauern würde. Haben Sie ausreichend Zeit, ist MAKE eine Option.
Musterantwort und Erklärung siehst du nach der kostenlosen Anmeldung im Trainer. Jetzt kostenlos anmelden